Jan Schröder besucht Bio-Bauernhof in Cremlingen

v.l.n.r.: Jan Schröder, Kira, Richard, Antje und Bernd Weber-Schönian, Jens Drake

Der SPD Landtagskandidat Jan Schröder besuchte auf seiner Tour durch den Landkreis mit Ortsbürgermeister Jens Drake den Bio-Bauernhof der Familie Weber-Schönian, der seit 1922 nun in der 4. Generation bewirtschaftet wird. „Im Jahr 2019 haben wir unseren Betrieb auf den ökologischen Landbau umgestellt“ erzählt Bernd Weber-Schönian stolz. „Dieses Jahr wird es dann die erste anerkannte Ernte geben.“
Bei der Frage, wie die Entscheidung Richtung Bio gefallen ist, fängt er an zu schwärmen. „Ich beschäftige mich schon sehr lange mit Biodiversität und hätte am liebsten schon vor 30 Jahren schon auf ökologischen Anbau umgestellt. Es musste aber alles passen und 2019 hat sich dann die ganze Familie dafür entschieden“. Aber auch von der Bürokratie erzählt er, die die Hürden sehr hoch legt. „Früher hat das alles einer erledigt, heute machen das ich, mein Sohn Richard und meine Tochter Kira“. Und natürlich arbeiten seine Frau Antje und sein zweiter Sohn Hennig auch noch mit. Und ab Oktober startet wieder ein Auszubildender.
Auch von der Schwierigkeit an Ackerland zu kommen verschweigt er nicht. „Um die Gerätschaften voll auszulasten müssten wir mehr Land bewirtschaften“ wirft Kira ein. „Aber auch hier steht uns die Bürokratie im Wege“.
Auf dem hauseigenen Verkaufsstand können die Kunden Kartoffeln, Schwarzhafer, Eier von Bio-Hühnern und Dinkelmehl erwerben. Letzteres wird von Antje Weber- Schönian auf dem Hof gemahlen und gesiebt bis sie selbst von der Qualität überzeugt ist. Zudem kann man auch Heu und Stroh erwerben. Bei einer Tasse Kaffee kommen wir noch auf Gärten zu sprechen und man merkt Bernd an, wie wichtig ihm die Natur ist. „Einfach mal was liegen und wachsen lassen. So bekommt man Insekten und Vögel in seinen Garten. Und nicht immer nur Steingärten oder den Mähroboter laufen lassen und als Alibi ein Insektenhotel an die Wand hängen.“ Recht hat er. Ein toller und sehr informativer Besuch, von dem Jan Schröder gerne etwas in die Landespolitik mitnehmen wird.